„Wer nicht weiß, wo er hinmöchte, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nirgendwo ankommt!“
Diese Weisheit des Lebens liefert das Stichwort, warum auch in diesem Jahr sich die Schüler der neunten Klassen auf Tage der Orientierung im Jugendhaus Schloss Pfünz begaben.
Wichtige Fragen hierbei waren:
- Wer bin ich und wer möchte ich eigentlich sein?
- Wie leben wir miteinander und gestalten unsere Klassengemeinschaft?
- Wie stelle ich mir meine Zukunft vor und was möchte ich erreichen?
- Gibt es eine Macht über mir und welche Gottesbeziehung lebe ich?
Das alles sind Fragen, die nicht einfach mit schulischem Wissen beantwortet werden können. Es sind aber dennoch wichtige Fragen, die einfach ausgesessen werden können. Letztlich sind es Fragen, die das Innerste im Menschen anrühren und ihn mit sich selbst in Beziehung bringen.
In gemeinsamen Übungen, im Austausch mit anderen, im Nachdenken über sich selbst und in verschiedenen geistlichen Angeboten wurden „Räume“ eröffnet, diesen Fragen nachzuspüren, und Möglichkeiten geboten, erste Antworten darauf zu finden.
Zwar sind die Tage der Orientierung nun zeitlich abgeschlossen, inhaltlich aber wirken sie hoffentlich nach: in der Klasse, im persönlichen Suchen und in einer persönlichen Begegnung mit Gott.
Andreas Völker, Schulseelsorger