Stolze 1.034 Euro kamen bei der diesjährigen Sternsingeraktion unserer 6. Klassen in der Woche nach den Ferien zusammen. Wie es bei uns an der KRS schon lange Tradition ist, waren auch dieses Jahr wieder zwei Sternsinger-Gruppen im ganzen Schulhaus unterwegs und brachten den Segen in die Klassenzimmer.
Das gesammelte Geld wird für verschiedene Projekte zur Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verwendet, wobei der Schwerpunkt der Sternsingeraktion des Kindermissionswerks dieses Jahr auf der Bekämpfung der Kinderarbeit in Bangladesch liegt.
Eingestimmt wurden alle Sechstklässler zuvor mit einem Gottesdienst in unserer Schulkirche unter der Leitung von Schulseelsorger Andreas Völker. Dabei wurde unser Leben mit der Darstellung der Weisen aus dem Morgenland, die der Volksmund zu den heiligen drei Königen machte, verglichen.
Die Weisen damals machten sich auf den Weg, angetrieben von einem Stern, der in ihnen die Sehnsucht nach mehr weckte. Auch wir sind im Leben unterwegs. Dass Viele dabei einen „Mehrwert“ im Leben suchen, treibt sie an, sich nicht mit Vorletztem zufrieden zu geben.
Die Weisen wurden von großer Freude erfüllt. Auch unser Leben gibt Grund zur Freude. Wer vor dem „Kind von Bethlehem“ steht, kann tiefe Freude finden.
Die Weisen beteten an. Sie beugten die Knie vor dem Kind, das, obwohl äußerlich klein, doch ganz groß ist, weil in ihm Gott selbst sich uns zuwendet. Wir Menschen verlieren nichts, wenn wir uns unter dem beugen, was uns übersteigt, weil wir nur so auf „Augenhöhe“ mit ihm gelangen, der sich selbst klein macht, um uns zu erhöhen.
Und letztlich zogen die Weisen auf einem „anderen Weg heim in ihr Land“. Auch das kann noch einmal ein wichtiger Fingerzeig für uns sein. Es gilt immer wieder, alte Wege zu verlassen und auf einem neuen Weg weiterzugehen. Das gerade erst begonnene neue Jahr lädt dazu ein, nicht einfach nur immer so weiterzumachen, sondern neue Wege zu sich selbst, zum Nächsten und auch zu Gott zu finden und zu gehen.
Durch die Sternsingeraktion an der Schule ist es gelungen, einen neuen Weg im Mit- und Füreinander zu beschreiten. Wir sind stolz auf das Engagement unserer Sternsinger und danken allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!
Susi Kois und Andreas Völker