Radstadt
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Sportliche unterwegs in Radstadt

Regen, Sturm und gefühlte 10 Grad minus? Kein Problem! Weder das Wetter noch die luftigen Höhen im Klettergarten konnten den Bewegungsdrang der Klassen 5 b und 5 c bremsen.

Am Dienstag, dem 9. Juni, ging es los nach Österreich in das Jugendgästehaus Tauernruh nach Radstadt. Kaum waren die Zimmer bezogen und die Herberge ein wenig erkundet, stürmten die Kids schon die Sportarena. Auf dem Fußballplatz hieß es sofort: 10 gegen 10 – und zwar mit vollem Einsatz, denn hier ging es ganz klar um die Klassenehre!

Währenddessen flitzten andere mit den Go-Karts über die Bahn oder versuchten sich beim Klettern – drinnen wie draußen. Trotz des eher bescheidenen Wetters hatten alle richtig Spaß, sodass beim Abendessen um 18 Uhr niemand lange überlegen musste, ob er Hunger hatte.

Am Mittwoch wurde dann geflößt, was das Zeug hielt: Erst baute die 5 b, später die 5 c. In Neoprenanzügen und Schwimmwesten trotzten alle dem kühlen Wetter und zeigten echten Teamgeist. Nach dem Bau ging es ins Wettrennen – mit viel Ehrgeiz, lautstarken Diskussionen und am Ende einer fairen Lösung: Alle Teams waren Sieger der Herzen.

Am Donnerstag meinte es das Wetter endlich gut mit uns. Der Hochseilgarten konnte in vollen Zügen genossen werden, und alle meisterten mindestens die erste Ebene. Besonders mutige Kletterziegen sorgten mit ihren Aktionen in luftiger Höhe für staunende Blicke – auch bei den Lehrkräften. Hut ab!

Zurück im Basecamp wurde nochmal alles rausgeholt: Sportarena, Billard, Tischtennis und Kicker liefen im Dauereinsatz.

Am Abend wurde gemeinsam das WM-Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika geschaut, und schnell war klar, wem die Sympathien der Schüler galten.

Am Freitagmorgen lief dann alles wie am Schnürchen: Um 7 Uhr war der Bus beladen, die Kofferabfertigung hatte fast schon Flughafen-Niveau. Nach dem letzten Frühstück verabschiedeten wir uns, nicht ohne ein dickes Lob der Herbergsleiterin für beide Klassen einzusammeln. Höflich, nett und vorbildlich, hieß es. Die vier Lehrkräfte André Feuerherdt, Andreas Kirschner, Michael Ringelmann und Susanne Kois nahmen dieses Lob natürlich gerne und mit einem gewissen Stolz stellvertretend entgegen.

Schön war's!

 

Andreas Kirschner, Sportlehrer