NachhaltigeSchulentwicklung

Festliche Überreichung des Qualitätssigels für nachhaltige Schulentwicklung

Das ganze letzte Schuljahr 2018/19 hatte unter dem Eindruck der Evaluation durch Fachleute des Katholischen Schulwerks in Bayern gestanden. Es musste ein Schulportfolio erstellt werden, Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Verwaltung wurden befragt, Unterricht wurde besucht. Dann galt es, auf das Ergebnis zu warten. Das ist für die Knabenrealschule Rebdorf sehr positiv ausgefallen und zum Lohn dafür wurde ihr während einer Feierstunde im Festsaal am Montag, 14.10.2019, das Qualitätssigel für nachhaltige Schulentwicklung des Katholischen Schulwerks in Bayern verliehen.Anlässlich dieses schönen Erfolges musste natürlich gefeiert werden. Zum Ende des Schultages versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der siebten, achten und zehnten Klassen, ihre Lehrkräfte und eine Reihe geladener Gäste in der Kirche. „Brennen für die Leidenschaft Gottes“ war das Motto, unter dem der Gottesdienst stand. Für etwas brennen, Leidenschaft zeigen, ein Feuer entfachen, das ist es, was unsere Schule ausmachen soll. Ein Feuer, das brennt, ohne zu verbrennen, wie der brennende Dornbusch, durch den Gott zu Mose spricht. Ein Feuer, das nicht zerstört, sondern aufbaut, wie das Feuer, das Jesus auf die Erde werfen will. Ein Feuer, das ein inneres Brennen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ist. Eine mehrfarbige Flamme aus Holz, angefertigt von Tobias Sußbauer, symbolisierte dieses Brennen während des Gottesdienstes und des anschließenden Festakts eindrucksvoll.

Bevor das Qualitätssigel überreicht wurde, konnten sich die Gäste bei einem kleinen Stehempfang mit Suppe, Brot und Kuchen stärken, danach versammelte man sich im Festsaal, wo zunächst der Bläserchor unter Leitung von Harry Eckert die Feier musikalisch eröffnete. Anschließend begrüßte Schulleiter Hans-Peter Sandner die Gäste und betonte – passend zum Jahresverlauf – den Kreislauf einer solchen Würdigung: Wie beim Erntedankfest gilt es nach dem Einbringen der Ernte und dem Dank dafür, die Gedanken auf die neue Aussaat zu richten – nach der Evaluation ist vor der Evaluation.

Ähnliche Gedanken enthielt die Rede von Prof. Dr. Barbara Staudigl, die der Schule Lob für ihr hohes Engagement aussprach, zum Gewinn des diözesanen Schöpfungspreises gratulierte und die große Anerkennung der KRS bei Eltern und in der Öffentlichkeit hervorhob. Gleichzeitig wies sie aber auch darauf hin, dass eine Evaluation immer auch Irritierendes mit sich bringt, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Das kann an dem begrenzten Ausschnitt liegen, den die Evaluatoren wahrnehmen, das mag daran liegen, dass manches zwar vorhanden, aber nicht offensichtlich genug ist, und es mag daran liegen, dass gewisse Aspekte tatsächlich weiterzuentwickeln sind.Auch die Ansprache von Dunja Müller vom Katholischen Schulwerk griff diese beiden Aspekte auf: Den Blick auf das Gelungene und die Freude darüber und den Erfolg und gleichzeitig Arbeit an dem, was – noch – nicht ganz gelingt. Mit dieser Aussicht überreichte sie anschließend das Qualitätssigel.Umrahmt wurde der Festakt nicht nur vom Bläserchor. Schülerinnen und Schüler (Emilia Schneider, Stilla Bauch, Samuel Frank, Benedikt Harrer, Vincent Wintergerst, Aulona Bojaj und Lavinia Karolyi) aus den sechsten und siebten Klassen griffen Gedanken aus dem Gottesdienst wieder auf und lasen zwischen den einzelnen Reden Geschichten, Historisches und Gedichte über das Feuer vor. Vor dem Festsaal konnten sich die Gäste auch einen optischen Eindruck vom „Brennen“ an unserer Schule machen. Viele Fotos aus den letzten Jahren zeigten die vielfältigen Aktivitäten und Aktionen, die den Schulalltag an der Knabenrealschule Rebdorf ausmachen.

Elvira Distler
(16.10.2019)