Berufsorientierung

 

Berufsorientierung

Wie geht es nach dem Realschulabschluss weiter?
Welchen Beruf möchte ich ergreifen?
Macht eine weiterführende Schule für mich Sinn?
Bei all diesen Fragestellungen möchten wir unseren Schülern zur Seite stehen und sie so umfassend wie möglich informieren.

Jobmesse:

Am Donnerstag, 13.10.16, hatten die beiden Realschulen im RebdorferSchulzentrum zum zweiten Mal zu einer Jobmesse eingeladen. Die Messe wurde bewusst auf einen Wochentag im Anschluss an den Unterricht gelegt, da es für viele Jugendliche schwierig ist, mit öffentlichen Verkehrsmitteln größere, überregionale Messen zu erreichen.  Wie wichtig solche Veranstaltungen sind, wurde auch in der Eröffnungsansprache des Landrats Anton Knapp zum Ausdruck gebracht.

Die Anzahl der teilnehmenden Firmen hatte sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt und lag bei knapp 30 Teilnehmern. Es war eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Branchen, z.B. dem Gesundheitswesen, Banken, Handwerk, Gastronomie und v.a. der metallverarbeitenden Industrie. Auch das Ordinariat und die FAKS Eichstätt waren vertreten. Es wurde darauf Wert gelegt, hauptsächlich regionalen Firmen eine Plattform zu bieten. So gab es für die Zielgruppe der Schüler und Schülerinnen der 8., 9. und 10. Klassen, die z.T. von ihren Eltern begleitet wurden  zahlreiche Möglichkeiten, sich über die unterschiedlichen Berufsbilder zu informieren, sich nach Ausbildungs-und Praktikaplätzen zu erkundigen und kleine Werbegeschenke mitzunehmen. Als Ansprechpartner standen den Schülern und Schülerinnen neben den Firmeninhabern und Ausbildern Azubis, z.T. ehemalige Schüler, zur Verfügung. Diese schilderten gerne ihre Erfahrungen, und so fiel es den Jugendlichen auch leichter, mit den Firmen ins Gespräch zu kommen. Ein Vortrag der Technikerschule IN informierte über eine weniger bekannte Möglichkeit, sich nach der Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker weiter zu qualifizieren.

Aus der Sicht der Betriebe spielt die Ausbildung des Nachwuchses eine wichtige Rolle. Der demografische Wandel zwingt die Unternehmen zu verstärkter Suche. Am Ende der Veranstaltung äußerten sich deshalb die ausstellenden Firmen sehr positiv über den regen Zulauf und die vielen Gespräche, die sich im Laufe des Nachmittags ergeben hatten, und brachten ihr Interesse an einer wiederholten Teilnahme im nächsten Jahr zum Ausdruck.

Wir hoffen, dass die Jobmesse zu einem festen Bestandteil in unserem Schulprogramm wird. 

Bewerbertraining:

Für unsere Schüler der neunten Klassen rückt das Thema Berufswahl im zweiten Schulhalbjahr immer mehr in den Vordergrund.

Bewerbungen bilden hierbei einen wichtigen Baustein. Wir wollen unseren Schülern helfen, diesen Schritt erfolgreich zu meistern und bieten ihnen zusätzlich zu der Bearbeitung des Themas in den Fächern Deutsch, IT und Wirtschaft ein Bewerbertraining eines externen Partners an.

Dieses Training fand jeweils einen ganzen Vormittag in jeder 9. Klasse statt. Neben der Stärken-/ Schwächenanalyse, einem Einstellungstest, dem Bewerber-knigge und einem ausführlichen Vorstellungsgespräch-Training werden auch Inhalte eines Assessment Centers besprochen. Hier haben die Schüler die Gelegenheit in Teamarbeit eine praktische Aufgabe zu bearbeiten, etwa den Bau eines Flugobjekts mit anschließendem Probeflug in unserem neuen Schulgebäude Fischerbuckbau.

Orientierungspraktikum:

Zum Bildungsauftrag der Realschule gehört es unter anderem, den Schülern frühzeitig konkrete Vorstellungen von der Arbeitswelt zu vermitteln und den Austausch zwischen Schule und Wirtschaft zu fördern. Um die Arbeitswelt erlebbar und erfahrbar zu machen nehmen unsere Schüler der 9. Klassen im Februar bzw. März an einem verpflichtenden, einwöchigen Orientierungspraktikum teil. Dazu muss sich jeder Schüler selbstständig einen Praktikumsplatz – am besten im Einzugsbereich des eigenen Wohnortes – suchen. Die Vielfalt ist groß: Vom Einzelhandelsbetrieb über den Handwerks- oder Industriebetrieb bis zu Kanzleien, Praxen oder Verlagen ist alles vertreten. Manche Betriebe verlangen im Vorfeld Bewerbungen, für andere genügt ein Telefonat, auch diese Vorbereitungsphase bringt für die Schüler nützliche Erkenntnisse und Erfahrungen in Sachen Bewerbungen.

Um diese beruflichen Erfahrungen zu vertiefen, fertigen die Schüler einen Praktikumsbericht an, den sie ihren Mitschülern im Unterricht vorstellen. So können diese an den unterschiedlichen Erlebnissen teilhaben.

Es ist zu hoffen, dass dieses Orientierungspraktikum unseren Schülern auf dem langen Weg zum richtigen Beruf einen weiteren Schritt voranbringt. Für viele ist es selbstverständlich, auch in den Ferien weitere Praktika zu absolvieren.

Monatliche Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit:

Der Ausbildungsmarkt ist in Bewegung. Neue Berufsbilder entstehen. Umgekehrt geht die Nachfrage für Tätigkeiten zurück, die noch vor wenigen Jahren dringend gebraucht wurden. Wichtig ist es für Schulen und Eltern, auf dem neuesten Stand zu sein, um die Heranwachsenden bei ihrer Entscheidung für Ausbildung und Beruf fundiert zu begleiten.

Beim Besuch im Berufsinformationszentrum können sich Schüler einen ersten Überblick über Ausbildung, Studium und Beruf verschaffen.

Die Arbeitsagentur, vertreten durch Frau Kolmann, hilft unseren Schülern der 9. und 10. Klassen vor Ort in Rebdorf mit regelmäßigen Sprechzeiten bei der Berufsorientierung durch kontinuierliche Beratung und – falls gewünscht – Vermittlungsaktivitäten.

Besuch der Berufsinfo- und Bewerbermesse „vocatium“ in Ingolstadt:

Besuch der Berufsinfo- und Bewerbermesse „vocatium“ in Ingolstadt:

Am 28./29. Juni 2016 fand im Stadttheater Ingolstadt die Berufsmesse Vocatium statt. Bei dieser Messe handelt es sich um eine Berufswahl-Beratung mit konkreten Gesprächspartnern aus der Region. Die Messe wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

25 interessierte Schüler unserer 9. Klassen nahmen die Gelegenheit wahr und besuchten diese Messe. Die Jugendlichen hatten bereits im Vorfeld Mitte Mai – nach einer Informationsveranstaltung - ihre persönlichen Wunschfirmen auf einem Formular angekreuzt und bis zu vier verbindliche Gesprächstermine mit den jeweiligen Ausstellern vereinbart. Sie bereiteten sich auf die Termine vor, indem sie sich über die Firmen informierten, sich konkrete Fragen überlegten und ihre Bewerbungsunterlagen dabei hatten um sich konkrete Tipps geben zu lassen. Auch dem Hinweis - in entsprechender Kleidung zu erscheinen – kamen viele nach. Zwischen den Terminen nahmen sie das Rahmenangebot mit interessanten Vorträgen an.

Auch in diesem und in den folgenden Schuljahren werden die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, an dieser tollen Messe teilzunehmen.

Firmenbesuche:

z.B.: Erkundung der Metallgussfirma MKB in EichstättWerkzeugbaumeister Wolfgang Rixner empfing die Klasse am Werkstor und führte sie durch das Verwaltungsgebäude in den Konferenzraum. Hier erhielten die Jungs in einer von den Auszubildenden erstellten Power Point Präsentation zahlreiche Informationen über Gründung und Leitung des Unter-nehmens, Produkte und Standorte. Aufgrund der bei den Auslandsniederlassungen (Slowakei und Sri Lanka) sowie zahlreicher ausländischer Kunden werden von den Mitarbeitern gute Englischkenntnisse erwartet.

Auch wenn die Erzeugnisse der MKB den Schülern eher weniger bekannt sind, kommen sie im alltäglichen Leben häufig vor, z. B. in Transformatoren, bei der Bahn oder im Fahrzeugbau. In diesem Zusammenhang wurde das Kokillengussverfahren erklärt, bei dem verschiedene Werkstoffe wie Kupfer, Messing oder Aluminium zu hochwertigen Qualitätsgussteilen für Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik oder Nutzfahrzeugtechnik verarbeitet werden. Der theoretische Teil der Erkundung wurde durch die Vorstellung der Ausbildungsberufe und ihre jeweiligen Anforderungen und Aufgabengebiete abgeschlossen. Dabei konnten die Schüler ihr Wissen bei der Durchführung in einzelnen Einstellungstest unter Beweis stellen.

Bei der folgenden Betriebsführung wurde den Schülern der bereits beschriebene Prozess vom grundliegenden Werkstoff bis hin zum fertigen Produkt anschaulich und real gezeigt. Neben der Fertigungshalle mit Schmelzöfen wurden auch die verschiedenen Arbeitsplätze – vom kaufmännischen Mitarbeiter bis zum Facharbeiter in der Produktion besucht. Ein technischer Produktdesigner veranschaulichte die Erstellung einer Kokille im CAD-System. Hierbei wurde den Schülern verdeutlicht, dass gute EDV-Kenntnisse heutzutage ebenso in handwerklichen Berufen Voraussetzung sind. Das große Interesse der Jugendlichen spiegelte sich in zahlreichen Fragen wieder. Zum Abschluss der Exkursion gab es für die 8 c eine schmackhafte Brotzeit.

Auswirkung der Förderung auf die Berufswahl:

Auswirkung der Förderung auf die Berufswahl:

Möglichkeiten der beruflichen Orientierung 2017/18:

4.10.17Berufsinformation für Eltern der 8./9. KLassen durch Fr. Kolmann von der Bundesagentur für Arbeit und Fr. Riedel
10.10.17

Berufsinformation für Schüler der 9. Klassen durch Fr. Kolmann von der Bundesagentur für Arbeit

20.10.17

JobTOTAL  in Ingolstadt (geöffnet bis 17.00)

24./25.10.17

Digitale Berufsinformation für die 9.Klassen ( nach Plan) durch Fr. Kolmann von der Bundesagentur für Arbeit

15.11.17

Ausbildungs- und Praktikumsmesse für Schüler der Klassen 8,9,10 in Rebdorf in Zusammenarbeit mit Maria Ward

20./21.11.17         

M+E Truck der Bayerischen Metallindustrie

Januar 2018

Bewerbertraining (6 Stunden) für die 9. Klassen durch externen Anbieter

12.3.-16.3.18

Orientierungspraktikum 9. Klassen

26.4.18  

Boys‘ Day ( freiwillig für 8. Klassen)

05.05.18

JobFit Berufsmesse der IHK in Ingolstadt ( 9:30-15:30)

19./20.6.18Möglichkeit der Teilnahme für die 9. Klassen an der Berufsmesse VOCATIUM in Ingolstadt (Saturn Arena

-    Regelmäßige Berufsberatungen durch die Agentur für Arbeit für Klasse 9 und 10
-    Firmenbesuche
-    Besuche von Auszubildenden ( z.B. IHK Scouts) und ehemaligen Schülern
Änderungen vorbehalten

WR 30.9.2017

 

 

 

 


Firmen und Schulen
bieten wir an, ihre Angebote bei uns durch Aushänge und Flyer publik zu machen. Bitte sprechen Sie uns an:

Knabenrealschule Rebdorf der Diözese Eichstätt
Frau Stefanie Weinretter-Riedel
Pater-Moser-Straße 3
85072 Eichstätt
Tel.: 08421/97590
Fax: 08421/9759 10
Mail: buero@krs-rebdorf.de

Knabenrealschule Rebdorf
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