Tage der Orientierung

Tage der Orientierung

Auch in diesem Schuljahr erlebten die Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe im Jugendhaus Schloss Pfünz „Tage der Orientierung“, die von Lehrkräften unserer Schule gestaltet und begleitet wurden.

Dabei wurde versucht, einen wesentlichen Dreiklang des menschlichen Lebens zum Klingen zu bringen:

Zum Ersten: Die Beziehung zu sich selbst. Für die Individuation ist es unerlässlich, dass sich der Mensch „in der eigenen Haut“ wohl fühlt. Mit einem Stationenlauf und der Möglichkeit, ins Gespräch mit anderen zu kommen, bekamen alle ein Angebot, über sich nachzudenken und etwas Überblick über das eigene Leben zu bekommen.

Zum Zweiten: Die Beziehungen zu anderen. Hierfür wurde ein Klassenpuzzle erstellt, auf dem jede und jeder sein eigenes individuelles Bild anfertigte, das dann mit den anderen zusammengefügt und in eine große Einheit gebracht wurde. Das Puzzle zeigt sehr schön: Jede und jeder hat Platz, ist aber auch einmalig und anders. Es gibt Teile, die sich besser in einander fügen und doch bekommen alle ihren Raum. Wenn nur eines fehlt, dann bleibt eine Lücke, die niemand sonst schließen kann. Was für das Puzzle gilt, gilt auch für die Gemeinschaft in der Klasse.

Zum Dritten: Die Beziehung zu Gott. Auch hier bieten die TDO zahlreiche Angebote. Jeden Tag starteten alle mit einem Morgenimpuls in der schönen Hauskapelle. Am ersten Abend rundete ein Abendgebet diesen ab. Am letzten Abend feierte alle gemeinsam einen Wortgottesdienst. Ausgehend von der Gestalt des Patriarchen Jakob wurde ihnen Mut zugesprochen, das eigene Leben zu wagen, im Vertrauen, von Gott geborgen und gehalten zu sein. So können gerade junge Menschen in die Zukunft aufbrechen und darin zum Segen für andere werden.  

Andreas Völker
(10.4.2019)