InnotruckBericht

Hightech von heute und morgen zum Anfassen

Spannende Einblicke, was die Welt von morgen im Bereich der Innovationen in Deutschland zu bieten hat, ermöglichte der „InnoTruck“ auf dem Schulgelände in Rebdorf. Zum ersten Mal stoppte die mobile Ausstellung nun auch in Eichstätt, denn die mit der Organisation betrauten MINT-Lehrkräfte beider Realschulen, Elisabeth Hummel und Melitta Pitter, setzten sich dafür ein, dass aktuelle Themen aus der Wissenschaft und Forschung für die Lernenden zum Greifen nah waren.

In interaktiven Workshops, bei denen Anfassen ausdrücklich erlaubt war, bewunderten die Realschülerinnen und Realschüler der Knabenrealschule Rebdorf der fünften und zehnten Jahrgangsstufe sowie die Technik AG und zwei achte und eine zehnte Klasse der Maria-Ward-Realschule die mobile Ausstellung auf den rund 100 Quadratmetern.

Besonderes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler beider Schulen am Arbeitsroboter, der zusammen mit Menschen kooperiert und auf dessen Anweisungen reagiert. Diese Errungenschaft sei vor allem für Pflegeberufe von besonderer Bedeutung, so René Nowak, einer der erfahrenen Chemiker, die an Bord des Sattelschleppers die Entdeckungsreise durch die Ausstellung leitet. Der vom Bundesforschungsministerium ausgestattete Lastwagen ist äußerst imposant. Mit den interaktiven Exponaten, die auf kleinstem Raum gezeigt werden, soll nicht nur auf die Notwendigkeit von deutschen Innovationen aufmerksam gemacht, sondern auch potenzielle Risiken erklärt werden. Ein weiteres Highlight stellte der Workshop „Elektromobilität“ dar. Bei diesem Forschungsansatz wird auf Grundlage der Elektrolyse von Wasser eine Brennstoffzelle mit Energie versorgt, die zum Antrieb eines Modellautos dient. Diese bahnbrechende Idee könnte künftig eine Alternative zum herkömmlichen Verbrennungsmotor sein.

Diese Hightech-Strategie der Bunderegierung soll unter anderem das wirtschaftliche Wachstum und den Wohlstand in unserem Land in den nächsten Jahren weiterhin gewährleisten. Dabei bedient die Initiative keine bestimmte Zielgruppe, sondern ist stattdessen daran interessiert, die breite Öffentlichkeit über den Forschungsstand aufzuklären und über die Notwendigkeit von Innovationen zu informieren.

Die Fächerkombination MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die an beiden Eichstätter Realschulen große Wertschätzung erhält und im Unterricht bereits seit einigen Jahren fest verankert ist, leistet keinen unerheblichen Beitrag dazu, die Jugendlichen für Forschung und Wissenschaft zu begeistern. Wichtige Skills wie das Programmieren von kleinen Legorobotern sind der Grundstein für die Weiterentwicklung von Ideen bis hin zu Innovationen im späteren Beruf.

Franziska Berlinghof;
Quelle: EK