RebdorferAdvent2018

Rebdorfer Advent 2018

Rebdorfer Advent lockte zahlreiche Besucher

Trotz des nasskalten Wetters besuchten zahlreiche Gäste aus Eichstätt und Umgebung wieder den traditionellen Rebdorfer Advent der Knabenrealschule. 

Das Brasstett eröffnete am Abend des zweiten Adventsonntags das Konzert in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit der Komposition „Hoch tut euch auf“ von C. W. Gluck. Imposant drangen die Klänge des Blechbläserensembles von der Empore in die voll besetzten Reihen der Pfarrkirche.

Anschließend stimmte Pater Michael Huber durch seine herzliche Begrüßung auf das Schulkonzert und den anschließenden Adventsmarkt ein, der besinnlich und feierlich vonstattengehen sollte.

Der Bläserchor der KRS Rebdorf gab daraufhin das „Allmando Nr. 1“ zum Besten. Mit „Adagio“ und „Machet die Tore weit“ trug er stimmungsvoll auch zum weiteren Abend bei.

Zum ersten Mal nahm Dominik Schlamp aus der Klasse 6a mit seiner Steirischen gemeinsam mit Musiklehrer Harald Eckert am traditionellen Konzert teil. Das Stück „Aber Heidschi, bumbeidschi“ trug er souverän und eindrucksvoll vor dem großen Publikum vor. Im späteren Verlauf imponierte der junge Musiker noch mit den „Weihnachtliche(n) Weisen“.

Klangvoll und imposant präsentierte sich das Blasorchester des Realschulzentrums Rebdorf. E. Humperdincks „Abendsegen“ aus seiner bekannten Märchenoper „Hänsel und Gretel“ bezauberte die Besucher ebenso wie die Komposition „The Rose“ von A. McBroom. Die Jungen und Mädchen der beiden Diözesanen Schulen zeigten hier wieder ihr vielfältiges und bravouröses Können an den Blasinstrumenten.

Religionslehrer Andreas Völker wies anschließend darauf hin, dass uns in der heutigen Zeit viele Sehnsüchte antreiben. Vielleicht sei es der Traum vom weltweiten Frieden oder einer umfassenden Gerechtigkeit; vielleicht das kleine Sehnen nach Anerkennung oder der Wunsch nach Erfolg. In jedem Fall seien es aber wir, die die Welt verändern müssten, um eine gerechtere Erde zu erhalten und dem Himmel ein Stück näher zu kommen

Auch der Chor der Knabenrealschule Rebdorf glänzte bei diesem festlichen Anlass mit dem Lied „Rorate, ach tauet“ und „Ein Segen wird ergießen“.

Es folgten Auszüge aus dem Adventsspiel „Es wird ein Stern aufgehen…“ (bearbeitet von E. Schusser & E. Bruckner), die von Eva Donaubauer (8c) an der Marimba, den Lehrern Ulrich Redl und Tanja Bintakies am Xylophon sowie dem Trio Johanna Gröbl, Lisa Osiander und Sophie Apelsmeier (alle 9c) an den Klarinetten abwechslungsreich und festlich präsentiert wurden.

Von der Empore klangen im Anschluss daran wieder die Blechinstrumente des Brasstetts zu „Maria durch ein Dornwald ging“ (arrangiert von T. Marchand) sowie im weiteren Konzertgeschehen „Sometimes I feel like a motherless child“ (arrangiert von J. –F. Michel) zum beeindruckten Publikum wohlklingend herab. Der Wechsel der Spielorte von Empore und Altarraum sowie dem Seitenschiff und der Kirchenmitte faszinierte dabei zusätzlich und sorgte immer wieder für erstaunte Momente.

„Gott hält für uns alle ein Zuhause bereit, wir müssen dazu nur in der Lage sein, uns vom Wunder des Advents und der Weihnacht ergreifen zu lassen und wieder wagen, ein „Kind“ zu sein“, so Völker in seinem zweiten Redebeitrag. Der Konzertabend sei eine gute Gelegenheit, die Seele auszuspannen und zur Ruhe zu kommen. Aber auch die Seele auszuspannen, um auf den Flügeln ihrer Sehnsucht in die Heimat zu fliegen. Um seine Worte zu unterstreichen trug Völker gemeinsam mit Tanja Bintakies das Lied „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern vor und malte so zu seinen Erzählungen ein harmonisches Bild.

Darüber hinaus konnte an diesem musikalisch abwechslungsreichen Abend auch das Duett um Raphael Springer (8a) sowie dem Instrumentallehrer Wolfgang Höhn, beide am Xylophon, überzeugen. 

Nachdem Schulleiter Hans-Peter Sandner mit seinen abschließenden Worten ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob an alle Beteiligten ausgesprochen hatte, wurde gemeinsam mit allen Mitwirkenden und Besuchern der Rebdorfer Advent in der Pfarrkirche beendet. „Tochter Zion, freue dich“ spiegelte zum Schluss, von allen Anwesenden gemeinsam musiziert, die freudig erfüllte Stimmung wider und stimmte auf das bald anstehende Weihnachtsfest ein.

Anschließend lud Sandner alle Gäste und Mitwirkenden zum gemeinsamen Beisammensein auf dem Rebdorfer Weihnachtsbazar im Kreuzgang der Kirche ein. Dort ließ es sich mit Punsch, Stollen und Lebkuchen sowie deftigen Broten gut aushalten. Die SMV der KRS Rebdorf profierte von freiwilligen Spenden und die von den Schülern im Unterricht angefertigten Werkstücke konnten ebenfalls erworben werden. Die Offene Ganztagsschule steuerte zum Verkauf selbstgemachte Badesalze bei, außerdem konnten gefertigte Seifen des Lehrerkollegiums erworben werden.

Carina Diermayr