Juramuseum7Klasse2018

Projekttag Burgbesuch mit Workshop „Wie entstehen Fossilien?“

Die Klasse 7b besuchte Anfang Oktober die Willibaldsburg in Eichstätt und informierte sich über die Entstehung von Versteinerungen. Im Rahmen des Workshops "Wie entstehen Fossilien?" erklärte Museumspädagogin Hofer, dass neben Tierkadavern, - federn, Pflanzen auch Tierspuren versteinert werden können. Die wunderschönen "Pflanzenornamente" auf zahlreichen Juraplatten rühren jedoch nicht von versteinerten Pflanzen her, sondern entstehen durch Metallreste wie Eisen oder Mangan in Tieren und Pflanzen. Deshalb tauchen diese roten Ränder so häufig auf den Platten aus dem Steinbruch auf. Wir durften sogar selbst Fossilien aus Gips gießen und verewigten Urlaubs-erinnerungen wie z. B. Muscheln, Schnecken, Federn oder Blätter in unserer eigenen "Versteinerung". Natürlich zeigte uns Hofer auch das bekannteste Exponat des Juramuseums, den Archaeopteryx, den Urvogel, um den sich auch ein oberbayerischer Krimi aus der Feder des Eichstätters Richard Auer rankt. Bisher wurden zwölf Urvögel in den Steinbrüchen bei Eichstätt, Solnhofen, Langenaltheim, Riedenburg und Schamhaupten gefunden. Im Rahmen der Evolution verloren die Vögel den knöchernen Schwanz und das Gebiss, das beim sog. Urvogelskelett noch gut zu erkennen ist. Zu guter Letzt besichtigten wir den Brunnen der Burg und genossen den wunderbaren Ausblick vom Burgfried über Eichstätt. Die gut gelungenen Gipsgüsse werden uns noch lange an den schönen Ausflug erinnern.

Claudia Hornung