Experimente

Lehrer experimentieren an der Knabenrealschule Rebdorf

Am Ende des Schuljahres nahmen fünf Lehrer der Knabenrealschule Rebdorf an der schulinternen Fortbildung, die von Physiklehrerin Claudia Hornung und ihrem Kollegen Jürgen Weß geleitet wurden, teil. Die beiden Kollegen hatten im Vorfeld bereits im Januar dieses Jahres die Multiplikatorenschulung "MINTeinander" an der Universität in Münster besucht. Das von der Telekomstiftung zur Verfügung gestellte Material und die darin enthaltenen Versuche zum Themengebiet "Schwimmen und Sinken" probierten Lehrkräfte der Knabenrealschule an einem Nachmittag nun selbst aus. Den Fortbildungsteilnehmern hat es große Freude bereitet, in die Rolle der Schüler zu schlüpfen und rund um den Themenbereich "Schweredruck des Wassers" zu experimentieren. Versuchsanordnungen, bei denen die Schwimmfähigkeit von unterschiedlichen Materialien getestet werden konnten, sorgen zukünftig auch im Physikunterricht der Knabenrealschule für die Anschaulichkeit physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Da es sich beim Auftrieb um ein Phänomen aus dem Alltag der Lernenden handelt, kann das Experimentieren mit Knetmasse, Murmeln, Steinen und verschiedenen Holzarten besonders gut in den Unterricht integriert werden. Dieser Praxisbezug weckt die Aufmerksamkeit der Realschüler und lenkt ihr Interesse auf die einzelnen Themenbereiche im Fach Physik. Die von der Telekomstiftung im Rahmen der MINTeinander-Multiplikatorenfortbildung zur Verfügung gestellten Materialkisten werden bereits im Kindergarten, an manchen Grundschulen und nun auch an der Knabenrealschule Rebdorf eingesetzt. Neben der Motivationsstärkung zielt die Verwendung dieser Lernsequenzen vor allem auf das vernetzte Lernen im Unterricht ab. Mit diesen Materialien ist eine jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit möglich, wodurch Leuchtturmthemen wiederholt und gefestigt werden und zu einem nachhaltigen Lernerfolg beitragen können.

Franziska Berlinghof, Quelle: EK