Lernort Jura-Museum

Das Jura-Museum als Lernort

Mit sehr großer Begeisterung folgten viele Lehrkräfte der Knabenrealschule Rebdorf am Dienstag, dem 24. April 2018, der Einladung des Museumspädagogen Hans-Dieter Haas. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten im Rahmen einer Fortbildung am Nachmittag die Möglichkeit, sich über die museumspädagogischen Ansätze für Schulen im Jura-Museum zu informieren. Um die unterschiedlichen Angebote didaktisch besser nachvollziehen zu können, durften die Lehrkräfte auch selbst beispielsweise beim Erstellen von Fossilien, die im Lehrplan der 6. Jahrgangsstufe unter anderem im Fach Geographie verankert sind, Hand anlegen. Haas, der Leiter des museumspädagogischen Angebotes, zieht mit seinem persönlichen Interesse Schüler und Lehrer gleichermaßen in seinen Bann, wodurch Lernen Spaß macht.

Die Knabenrealschule Rebdorf nutzt bereits diverse Angebote aus dem Fundus der Museumspädagogik, welche das Eichstätter Jura-Museum liebevoll und schülernah aufbereitet. Dazu zählt unter anderem in Anlehnung an den Blockbuster „Nachts im Museum“ ein Abend im Jura-Museum für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des bilingualen Unterrichts. Auch die 6. Klassen nehmen im Rahmen der sogenannten MINT-Nachmittage regelmäßig an Angeboten des Jura-Museums teil. Auf diese Weise können Lerninhalte aus dem Lehrplan, anschaulich und motivierend den Lernenden vermittelt werden und zur Begeisterung für Themenbereiche beitragen. Das Jura-Museum ist aufgrund seiner zahlreichen Angebote sowohl von Lehrkräften als auch Schülern der Knabenrealschule Rebdorf ein wichtiger Lernort. Befragte Schüler geben an, auch nach der Schulzeit am Nachmittag gerne in das Jura-Museum in der Willibaldsburg gegangen zu sein, denn dort lernt man zum Beispiel auch in Workshops zu Bionik ganz viele interessante und spannende Dinge, die über den eigentlichen Schulstoff des Lehrplans hinaus reichen.

Besonders für die Realschule Rebdorf ist die geographische Lage des Jura-Museums Gold wert, denn Lehrkräfte und Schüler können diesen besonderen außerschulischen Lernort problemlos zu Fuß erreichen. Die Sensibilität der Schüler für die Erhaltung der Schönheit unserer Erde kann nur durch Angebote wie diese aufrechterhalten werden.

Aus diesem Grund wäre es insbesondere für die naturwissenschaftlichen Fächer äußerst schade, wenn es Jura-Museum in Zukunft nicht mehr gebe.

Franziska Berlinghof, Quelle: EK

[Museumspädagoge Haas informiert einige Lehrkräfte der Knabenrealschule Rebdorf über das aktuelle Angebot des Jura-Museums. Während der Fortbildung konnten die Teilnehmer auch aktiv in einzelne Workshops wie dem Erstellen von Fossilien schnuppern.]