Segen Englandfahrt

Segensgebet Englandfahrt

Zum Einstieg in die Englandfahrt der sechsten Klassen waren alle Schüler und Eltern zu einem Segensgebet in die Rebdorfer Pfarrkirche eingeladen. Sehr viele haben dieses Angebot angenommen. 

Unter dem Stichwort „WWW“ wollte der Leiter der Schulpastoral, Herr Andreas Völker mit den Schülern und deren Eltern einen dreifachen Gedanken aufschließen. 

Zum Ersten erinnern diese Buchstaben natürlich an das World-Wide-Web. Durch das Internet können Menschen sich über die ganze Welt hinweg verbinden und in Kontakt treten. Ein Stück weit, so Völker, werden die Englandfahrer auf ihrer Reise ganz real und nicht nur mit Hilfe der Technik mit der „weiten Welt“ vernetzt sein. 

In einem zweiten Blick könnten die Buchstaben aber auch für die Eichstätter Bistumsheiligen stehen: Willibald, Walburga und Wunibald sind vor über 1200 Jahren aus dem Süden Englands aufgebrochen, um in unsere Region den christlichen Glauben zu bringen. Wenn nun Schüler der diözesanen Realschule Rebdorf in die Heimat dieser Glaubensboten zurückreisen, dann werden auch sie ein Stück weit Boten, die Brücken schlagen.  

In einem letzten Gedankengang gab Völker den Schülern mit den drei „W“ noch drei Wünsche mit: 

• Sie sollen „wachsam sein“. Viele Eindrücke werden sie erwarten. Nur wer diesen gegenüber wachsam ist, kann wirklich etwas er-leben. Natürlich sollen sie auf sich selbst wachsam aufpassen, dass nichts passiert. Nicht zuletzt gilt es, einen wachsamen Blick für die anderen zu haben und füreinander Sorge zu tragen. 

• Das zweite „W“ steht für „wachsen“. Die Reise nach England kann dazu beitragen, über sich selbst hinauszuwachsen, ist es doch für so manchen der erste längere Trip ohne Eltern. Damit dient die Fahrt auch dem „er-wachsen werden“. 

• Beim dritten „W“ gab Völker den Reisenden mit auf den Weg: „Vergesst eure Wurzeln nicht!“ Zum einen richtete er damit den Blick auf die Eltern und Verwandten der Schüler. Aber er erinnerte auch an Gott, der die wahre Wurzel unseres Lebens sein will. Die Eichstätter Bistumsheiligen haben ihr Leben in Gott hineinverwurzelt und sind deshalb aus ihrer englischen Heimat zu uns gekommen. Dieser Gott gibt Halt und trägt, egal, wo man sich befindet. Wer seine Lebenswurzeln in ihn eingräbt, den wird er nie allein lassen, sondern mit seinem Segen begleiten und erfüllen. 

In diesem Sinn erbat Pater Michael Huber für alle Schüler den Reisesegen, bei dem ein Teil in englischer Sprache formulierte wurde.