Energiespardorf

Klimaschutz – Wie geht das?

Das Energiespardorf (ESD) zu Besuch an der KRS Rebdorf

In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien war der Bund Naturschutz mit seinem Energiespardorf an der Knabenrealschule Rebdorf zu Gast. Dabei durften die Schüler der 8. Jahrgangsstufe am Modell einer 8000-Seelen-Gemeinde mit Wohnhäusern, Kirche, Landwirtschaft und Kleingewerbe den Energiebedarf simulieren, indem sie z. B. den Haushalten verschiedene Elektrogeräte zuordneten.

Philipp Lotz aus der Klasse 8c fasst den Besuch des ESD folgendermaßen zusammen:

„Das Energiespardorf ist ein Modelldorf, bei dem einem erklärt wird, wie man Energie bzw. Strom erzeugen kann, verbraucht und spart. Das ist wichtig, um die Umwelt zu schonen und um weniger Geld auszugeben. Man braucht Energie für alles Mögliche, wie z.B. Haushaltsgeräte, Licht, Computer und um das Handy zu laden.

Wir konnten im ESD lernen, wie Strom hergestellt wird, z.B. benutzt das Windrad die Windkraft, um aus ihr Energie zu erzeugen. Das Gleiche geht mit Sonnenkraft und einer Solaranlage und mit Stallmist in einer Biogasanlage. Man kann Energie sparen, indem man ältere Geräte gegen neue austauscht.

Viele Geräte wie Computer, Fernseher etc. können zwar ausgeschaltet sein, verbrauchen aber trotzdem Strom, da sie sich dann meist im Stand-by-Modus befinden. Deswegen ist es wichtig, den Stecker zu ziehen. Man kann unter anderem versuchen, so wenig Licht wie möglich zu verbrauchen.

Wir konnten im ESD viel lernen und freuen uns, dabei gewesen zu sein. Meine Klasse und ich bedanken uns recht herzlich beim Bund Naturschutz für diesen tollen Projekttag.“

Am Ende waren sich auch die anderen Schüler einig, dass die Erfahrungen mit dem Energiespardorf eine äußerst interessante Alternative zum „normalen“ Unterricht darstellen, bei der man durchaus zum Nachdenken über die Motive verschiedener Interessensgruppen, aber auch der eigenen Gewohnheiten kommt.

Lisa Hummel