Kennenlerntage an der KRS Rebdorf

Kennenlerntage an der KRS Rebdorf

Wie jedes Jahr stand die zweite Schulwoche an der KRS Rebdorf für die neuen Schüler und Schülerinnen unter dem Motto „Kennenlernen“. In einem breiten und auch sehr spielerischen Programm konnten sich die Kinder jeweils zwei Tage mit den unterschiedlichen Bereichen der neuen Schule vertraut machen. Beim gemeinsamen Mittagessen am ersten Tag bekamen die Fünftklässler nicht nur einen ersten Eindruck von der Mensa, sondern kamen auch  mit den begleitenden Lehrkräfte und einander ins Gespräch.

 Das gegenseitige Kennenlernen stand im Mittelpunkt der Lions Quest Einheiten, die einen wesentlichen Bestandteil der Kennenlerntage ausmachen. Unter dem Motto „Jeder Fremde kann ein neuer Freund sein“,  lernte man hier erstmals auch die Klassenkameraden und –kameradinnen etwas genauer kennen, mit denen man nicht zusammen in der Grundschule war. Außerdem legten die Klassen für sich Regeln fest, die helfen sollen, dass sich in der neuen Gemeinschaft alle wohl und sicher fühlen können.

Mit einer spannenden Schulrallye wurden die zahlreichen Gebäude und Anlagen des weitläufigen Schulgeländes erkundet – für zwei Klassen sorgte dabei ein Feueralarm für zusätzlichen Nervenkitzel, auch wenn der sich am Ende als Fehlalarm herausstellte.

Nachmittags ging es dann in die etwas weitere Umgebung des Schulgeländes, ein zweistündiges Programm im Wald unter Leitung von Förstern aus dem Walderlebniszentrum Schernfeld, sorgte für Bewegung, frische Luft und spaßige Informationen über unterschiedliche Aspekte des Lebensraums „Wald“. Alle Klassen durften dieses Erlebnis bei strahlendem Spätsommerwetter genießen.

Im schönen Geiger-Haus konnten sich die Kinder einen Eindruck vom Angebot der Offenen Ganztagsschule machen und sehen, dass die OGS mehr als nur Hausaufgabenbetreuung zu bieten hat.

Erstmals wurde in diesem Jahr eine aufregende Aktion gemeinsam mit dem ADAC durchgeführt.  Mit sehr spannenden und spielerischen Experimenten ging es vor allem darum zu zeigen, wieso der Bremsweg anderer Verkehrsteilnehmer überraschend viel länger ist, als man so schätzen würde. Diese nachhaltigen Eindrücke sollten helfen, die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr zu stärken.

Nach all den aufregenden und teilweise durchaus anspruchsvollen und anstrengenden Einheiten, wurden die Kinder schließlich am Abend des ersten Tages von ihren Eltern abgeholt. Beim gemeinsamen Grillen und Würstchenessen kamen vor allem Eltern miteinander und mit den Lehrern und Lehrerinnen in Kontakt und leisteten so ihren Beitrag zum „Kennenlernen“. Von den frischgebackenen Rebdorfern und Rebdorferinnen war nicht viel zu sehen – die tobten mit ihren neuen Freunden durch das Schulgelände.

Elvira Distler